Das Kriegerdenkmal an der Südfassade der Pfarrkirche Hl. Margaretha in Horitschon, ist eine eindrucksvolle Gedenkstätte für die Gefallenen und Opfer der beiden Weltkriege. Im Zentrum befindet sich eine große Gedenktafel mit Inschriften und den Namen der Verstorbenen, flankiert von mehreren kleineren Tafeln, die den Gefallenen des Ersten und Zweiten Weltkriegs sowie zivilen Opfern gewidmet sind. Am unteren Bereich erinnert ein Kranz mit Schleifen an das fortdauernde Gedenken, während eine kleine Laterne symbolisch für das ewige Licht steht.
Besonders prägend ist die Skulptur im oberen Teil: eine Pietà. Sie zeigt die Maria, die den leblosen Jesus Christus in ihrem Schoß hält. Diese Darstellung ist von großer emotionaler Tiefe – Maria blickt ruhig und gefasst auf den toten Sohn, während dessen Körper schlaff in ihren Armen liegt. Die Szene steht sinnbildlich für Trauer, Schmerz und zugleich Hoffnung auf Erlösung.
Die Pietà verleiht dem Denkmal eine religiöse Dimension: Sie verbindet das Gedenken an die Kriegsopfer mit dem christlichen Motiv von Leid und Trost. Dadurch wird das Denkmal nicht nur zu einem Ort des Erinnerns, sondern auch zu einem stillen Ort der Andacht.