Statue von Jesus als guter Hirte in Schützen am Gebirge. Das Denkmal wurde durch Josef und Catharina Leeb im Jahr 1773 errichtet.

Die Darstellung Jesu als guter Hirte gehört zu den ältesten und eindrucksvollsten Bildmotiven des Christentums. Sie geht zurück auf das Wort Jesu im Johannesevangelium: „Ich bin der gute Hirt. Der gute Hirt gibt sein Leben hin für die Schafe.“ (Joh 10,11). Diese Symbolik steht für Fürsorge, Schutz und die liebevolle Nähe Gottes zu den Menschen.

In der frühchristlichen Kunst erscheint der gute Hirte häufig als junger Mann, der ein Schaf auf den Schultern trägt – ein Motiv, das sich an antike Darstellungen des Kriophoros anlehnt, also eines Lammträgers aus der griechischen Mythologie. Dieses Bild sollte die Menschen der damaligen Zeit unmittelbar ansprechen und Jesu Rolle als Retter und Bewahrer veranschaulichen. Später, in mittelalterlicher und barocker Kunst, wurde der gute Hirte oft realistischer dargestellt: Christus mit Hirtenstab, umgeben von Schafen, manchmal in idealisierten Landschaften, die den Frieden des göttlichen Reiches symbolisieren.

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Burgenland 3D - Schützen am Gebirge - Jesus als guter Hirte
Burgenland 3D - Schützen am Gebirge - Jesus als guter Hirte

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