Deutschkreutz
Deutschkreutz zählt zu den bekanntesten Weinorten des Mittelburgenlandes. Die Gemeinde ist besonders für den Anbau von Blaufränkisch bekannt und gehört zum Weinbaugebiet Mittelburgenland, das aufgrund seiner kräftigen Rotweine häufig auch als „Blaufränkischland“ bezeichnet wird. Die Geschichte von Deutschkreutz reicht viele Jahrhunderte zurück. Das Ortsbild wird unter anderem vom Schloss Deutschkreutz geprägt, einem Renaissancebau, der eng mit der Geschichte der Region verbunden ist. Auch die jüdische Vergangenheit des Ortes spielt eine bedeutende Rolle: Deutschkreutz gehörte einst zu den sogenannten Siebengemeinden, bedeutenden jüdischen Gemeinden im Gebiet des heutigen Burgenlandes. Heute verbindet Deutschkreutz Weinbau, Kultur und ländlichen Charakter. Zahlreiche Weingüter, Rad- und Wanderwege sowie die Nähe zur ungarischen Grenze machen den Ort zu einem beliebten Ziel für Besucher, die das Mittelburgenland und seine Kulturlandschaft kennenlernen möchten.

Gemeindedetails
Fläche: 34,11 km²
Höhe: 192 m ü. A.
Web: www.deutschkreutz.at

Orte im Gemeindegebiet
Deutschkreutz, Girm