Die dargestellte 9. Kreuzwegstation des Kreuzwegs von Donnerskirchen zeigt den Moment, in dem Jesus zum dritten Mal unter der Last des Kreuzes zusammenbricht. Der gesamte Kreuzweg zur Bergkirche wurde vom burgenländischen Bildhauer Thomas Resetarits geschaffen und 1994 eingeweiht. Die lebensgroßen Stationen bestehen aus Kalkstein vom Leithagebirge.

Die Station thematisiert den Punkt äußerster menschlicher Schwäche. Nach zwei vorangegangenen Stürzen scheint Jesus keine Kraft mehr zu besitzen. Dennoch bleibt er mit dem Kreuz verbunden und richtet sich wieder auf. Die Skulptur verzichtet bewusst auf Nebenfiguren und konzentriert sich ganz auf das Verhältnis zwischen Mensch und Last.

Der von Hans Krenn verfasste Mundart-Kreuzweg aus Donnerskirchen beschreibt diese Station mit den Worten „Er hot koan Holt“ („Er hat keinen Halt mehr“) und betont das Stolpern, Fallen und dennoch notwendige Weitergehen trotz Leid und Qual.

Objektfotos
Burgenland 3D - Donnerskirchen - Kreuzwegstation 9
Burgenland 3D - Donnerskirchen - Kreuzwegstation 9

Standort



Mehr aus dem Bezirk Eisenstadt-Umgebung: