Die 8. Station des Kreuzwegs in Donnerskirchen – Jesus begegnet den weinenden Frauen.

Die dargestellte Skulptur zeigt Jesus unter der Last des Kreuzes im Moment der Begegnung mit den Frauen von Jerusalem. Trotz seiner Erschöpfung wendet er sich ihnen zu. Sein Körper ist weiterhin vom Gewicht des Kreuzes gezeichnet – nach vorne geneigt, angespannt und schwer belastet. Gleichzeitig entsteht durch die Zuwendung zu den Frauen eine neue Dynamik: Nicht nur Leid, sondern auch Mitgefühl und Trost werden sichtbar.

Besonders eindrucksvoll ist die Darstellung der Frau mit dem Kind im Vordergrund. Sie kniet und hält das Kind schützend an sich gedrückt. Ihr Blick wirkt sorgenvoll und berührt von der Situation. Diese Figurengruppe verstärkt die menschliche Dimension der Szene: Schmerz, Mitgefühl und Fürsorge treten in den Vordergrund. Jesus erscheint hier nicht nur als Leidender, sondern auch als derjenige, der anderen in ihrem Schmerz begegnet.

Der Nimbus (Heiligenschein) hinter seinem Kopf hebt seine geistige Würde hervor und bildet einen ruhigen Gegenpol zur emotionalen Bewegung der Figuren. Die reduzierte Formensprache lenkt den Blick auf das Wesentliche: die Begegnung im Leid und die Aufforderung zur inneren Umkehr. Die Stationsnummer „VIII.“ ist am Sockel klar erkennbar.

Objektfotos
Burgenland 3D - Donnerskirchen - Kreuzwegstation 8
Burgenland 3D - Donnerskirchen - Kreuzwegstation 8 mit Wappen

Standort



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