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Ödön Villax
Büste von Ödön Villax in Mosonmagyaróvár. Ödön Villax (1899-1964) war Ungarischer Pflanzenzüchter und Direktor des Instituts für Pflanzenzüchtung. Er war Autor und Herausgeber der Publikation "Cultivation of Oil Crops"
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Patrona Hungariae
Statue der sitzenden Patrona Hungariae in Mosonmagyaróvár. Die Figur ist Teil des Kriegerdenkmals für den 1. Weltkrieg. "Patrona Hungariae" bedeutet "Schutzpatronin Ungarns". Der Begriff bezieht sich traditionell auf die Jungfrau Maria, die in Ungarn seit Jahrhunderten als Schutzpatronin des Landes verehrt wird. Diese Verehrung geht auf die Gründung des Königreichs Ungarn im Jahr 1000 zurück. Der erste ungarische König, Stephan I., widmete das Land der Jungfrau Maria und erklärte sie zur Schutzpatronin.
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Pietà
Die sogenannte Akasztódombi Pietà in Mosonmagyaróvár wurde 1653 von János Mey, einem hohen Amtsträger des örtlichen Gerichts, gestiftet. Die auf einer hohen Steinsäule stehende Figurengruppe zeigt Maria mit dem toten Christus auf ihrem Schoß. Am Schaft befinden sich eine deutsche Inschrift sowie das Wappen des Stifters. Das Denkmal steht in Zusammenhang mit der damaligen Gerichtsbarkeit und der früheren Hinrichtungsstätte am sogenannten „Galgenhügel“.
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Prinz Albert
Büste von Prinz Albert Kasimir von Sachsen-Teschen in Mosonmagyaróvár. Albert Kasimir (1738-1822) war Fürst von Sachsen und Polen, Herzog von Teschen ab 1765, von 1765 bis 1780 Reichsstatthalter von Ungarn und von 1780 bis 1792 Gouverneur der österreichischen Niederlande. Als bedeutender Kunstmäzen und Kunstsammler gründete er die größte Grafiksammlung der Welt, die Albertina in Wien.
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Sándor Cserháti
Büste von Sándor Cserháti in Mosonmagyaróvár. Sándor Cserháti (1852-1909) war Lehrer und Schriftsteller. Nach Abschluss seiner Ausbildung ging er in die Wirtschaftspraxis und absolvierte 1871-73 die Königlich Ungarische Wirtschaftshochschule in Magyaróvár, wo er ein Landwirtschaftsdiplom erwarb. 1873/74 schloss er sein Studium an der Universität Halle und 1874/75 an der Universität Leipzig ab. Im Herbst 1875 wurde er zum Assistenzprofessor an der inzwischen in den akademischen Rang erhobenen Königlich Ungarischen Wirtschaftsakademie in Magyaróvár ernannt und 1878 zum ordentlichen Professor ernannt. Er beschäftigte sich hauptsächlich mit der Bodenbearbeitung und der Bodenauffrischung. Er leistete Pionierarbeit bei der Entwicklung geeigneter Düngemethoden für jede Ackerkultur.
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Sándor Giesswein
Denkmal für Sándor Giesswein in Mosonmagyaróvár. Giesswein (1856-1923) war Esperantist, päpstlicher Prälat, Politiker, Schriftsteller, Sozialwissenschaftler, korrespondierendes Mitglied der Ungarischen Akademie der Wissenschaften, christlich-sozialistischer Politiker und Parlamentsabgeordneter. 1911 wurde er zum Präsidenten des Ungarischen Nationalen Esperanto-Verbandes gewählt, ein Amt, das er bis zu seinem Tod innehatte. Er war Vorstandsmitglied der International Catholic Esperantist Federation. Zu seinem Gedenken wurde im Garten der Kirche in Magyaróvár eine Büste aufgestellt. Am Sockel die Inschrift: "Sándor Giesswein ist ein Apostel der Liebe und des Friedens".
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Burgruine Tabor
3D-Modell der Burgruine Tabor in Neusiedl am See. Lange Zeit galt die Ruine als römerzeitliches Bauwerk. Tatsächlich stammt das Gebäude aus dem Mittelalter. Über die genaue Funktion ist man sich nicht einig. Die einen halten es für eine königliche Wohnburg, andere für einen Wehrturm. Der Tabor diente auf jeden Fall in späterer Zeit als Verteidigung. Im Jahr 1708 wurde er mit Palisaden und Holzpfählen befestigt, konnte jedoch nicht den Ansturm der Kuruzzen (antihabsburgischen Aufständischen im Königreich Ungarn) standhalten. Heute dient die Ruine als Aussichtsturm mit einem herrlichen Blick über die Stadt Neusiedl und den See. Die Metallstiege sowie das Geländer wurden im Modell entfernt.
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Epitaph
Epitaph im Kirchenhof der Stadtpfarrkirche Hll. Nikolaus und Gallus in Neusiedl am See. Das Grabdenkmal trägt die Inschrift: DIESEN WEG HIER MÜSSEN ALLE GEHEN
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Grabstein
Grabstein aus dem 17.-18. Jahrhundert bei der südwestlichen Wand der Stadtpfarrkirche Hll. Nikolaus und Gallus in Neusiedl am See.
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Jakob Schaffrian
Denkmal für den Erbauer des Kalvarienbergs in Neusiedl am See, Jakob Schaffrian. Im späten 19. Jahrhundert schufen der Steinmetz Jakob Schaffrian und der Bildhauer David Hafner am Fuße des Neusiedler Hausbergs 11 neogotische Bildstöcke, mit der die Leidensgeschichte Jesus gezeigt wird.
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Kriegerdenkmal
Kriegerdenkmal für die Vermissten und Gefallenen der beiden Weltkriege in Neusiedl am See. Auf einem Sockel mit den Namen der Opfer steht ein erschöpfter Soldat, der von einem Engel gestützt wird. Das Denkmal im Kirchenpark wurde von der Stadtgemeinde Neusiedl am See gewidmet.
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Pietá
Pietá beim Kalvarienberg in Neusiedl am See. Die Darstellung stammt aus dem Jahr 1753 und zeigt Maria als Mater Dolorosa mit dem Leichnam des vom Kreuz abgenommenen Jesus Christus. Die Inschrift lautet: "O Maria Du schmerzhafte Mutter mein lass Dir die armen Seelen befohlen sein". Am Sockel drei menschliche Seelen im Fegefeuer, auf der Rückseite ein Totenkopf mit überkreuzten Knochen.
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Zierbrunnen
Zierbrunnen im Goldbergpark in Neusiedl am See. Der Brunnen wurde anlässlich des 800-jährigen Bestehens der Stadt errichtet. Am Brunnenbecken befinden sich verschieden Reliefs wie das des Hl. Nikolaus mit dem Hl. Gallus sowie mehrere Inschriften.
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Kriegerdenkmal
Kriegerdenkmal für die Opfer des Ersten Weltkrieges am Hauptplatz von Nickelsdorf. Über einem Podest mit den Namen befindet sich ein verwundeter Soldat, daneben in schützender Haltung eine Frau.
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Leitsternpyramide
Leitsternpyramide aus Steinen am Vorplatz der Pfarrkirche St. Nikolaus in Nickelsdorf. Die Pyramide symbolisiert 12 Werte und steht für Familie, Freiheit, Gerechtigkeit, Glaube, Hoffnung, Toleranz, Zusammenarbeit, soziale Einstellung, Verantwortung, Friede, Respekt und Ehrlichkeit.
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Kriegerdenkmal
Skulptur einer trauernden Frau (Mutter?) am Grab eines Soldaten. Die Frau umklammert mit beiden Händen ein Kreuz, davor liegt ein Helm. Die Figur befindet sich auf einem Sockel der die Namen der Verstorbenen und Vermissten der beiden Weltkriege trägt.
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Trinkbrunnen
Trinkbrunnen mit Bajazzo in Oberpullendorf. Auf einem Sockel mit Armatur und Wasserschale befindet sich ein Narr. Der Brunnen war ursprünglich ein Teil des Krebslerbrunnens, der im Zuge der Umgestaltung des Hauptplatzes geteilt wurde und einen neuen Aufstellungsplatz erhielt. Anlässlich des 25-Jahr-Jubiläums der Stadterhebung wurde die Brunnenanlage von der Faschingsgilde "Die Krebsler" gestiftet. Der Brunnen aus dem Jahr 2000 stammt von der Firma Kitzwögerer.
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Anschlussdenkmal
3D-Modell des Anschlussdenkmal in Oberschützen. Das Denkmal wurde nach dem "Anschluss" Österreichs an das nationalsozialistische Deutsche Reich im Jahr 1938/39 in Oberschützen errichtet. Der Bau nach Plänen des Grazer Architekten Rudolf Hofer begann im Oktober 1938 und wurde im Mai 1939 fertiggestellt. Es gilt als das größte derartige nationalsozialistische Bauwerk in Österreich. Ursprünglich befand sich im Säulenhof acht Pylonen mit Feuerschalen, in der Mitte thronte ein vergoldeter Hoheitsalder auf einem Sockel mit der Inschrift „Ein Volk! Ein Reich! Ein Führer!“. Nach dem Zusammenbruch der NS-Herrschaft wurden Teile des Denkmals entfernt und zerstört. Immer wieder keimte eine Diskussion über die weitere Verwendung des Bauwerks auf. Es sollte abgerissen oder die Entstehungsgeschichte tabuisiert werden. 1997 erfolgte durch die Gemeinde eine Umdeutung des Denkmals in ein „Mahnmal gegen Gewalt und Rassismus“. Im Jahr 2016 wurde der Grund auf dem das Denkmal steht von der Gemeinde gepachtet und das Bauwerk unter Denkmalschutz gestellt. 2018 erfolgte eine Sanierung. Die heutige Inschrift: „Errichtet 1939 als Denkmal für den Anschluss Österreichs an das nationalsozialistische Deutschland. Möge uns diese Stätte heute und in Zukunft ein Mahnmal sein: gegen Diktatur, gegen Gewalt, gegen Rassismus – für Demokratie, für Frieden und für die Wahrung der Menschenrechte! Gemeinde Oberschützen, 1997“
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Gottlieb August Wimmer
Gottlieb August Wimmer-Denkmal vor dem Wimmer Gymnasium, Evangelisches Gymnasium für Musik und Kommunikation, in Oberschützen. Die Statue aus dem jahr 1958 wurde aus Serpentinit gefertigt und stammt von Sepp Wehovz. Wimmer ist mit einem Hirtenmantel und einem Buch in der Hand dargestellt. Albrecht Daniel Gottlieb August Wimmer (1791-1863) war ein revolutionärer österreichischer Pfarrer in Oberschützen (Burgenland), später in Bremen. Wimmer arbeitete 30 Jahre lang als evangelischer Pfarrer in Oberschützen und prägte den Ort nachhaltig. Er setze sich vor allem für eine Verbesserung des Schulwesens, der hygienischen Bedingungen und der Landwirtschaft ein. Durch sein Wirken kam es zu einigen Schulgründungen in der Region.
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Kriegerdenkmal
Kriegerdenkmal am Hauptplatz von Oberschützen. Auf einem Sockel mit den Namen der Gefallenen und Vermissten beider Weltkriege befindet sich ein Soldat mit umgehängten Gewehr. Helm, Jacke und Rucksack liegen neben ihm am Boden.
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Hl. Nepomuk
Johannes Nepomuk-Säule in Oggau am Neusiedlersee. Das Denkmal wurde im Jahr 1730 vom Ortsseelsorger Franz Kessel gestiftet und stand ursprünglich über einem Graben in der Mitte der heutigen Hauptstraße. Als 1935 der Kirchenhof neu gestaltet wurde, fand die Säule ihren heutigen Standort.
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Kreuz
Darstellung des ans Kreuz genagelten Jesus aus dem 18. Jahrhundert in Oggau am Neusiedlersee. Zu seinen Füßen die knieende Maria Magdalena. Das Kreuz befindet sich neben der Rosaliakapelle auf einer Anhöhe südlich des Ortes.
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Kriegerdenkmal
Pietà des Kriegerdenkmals für die Opfer der beiden Weltkriege in Oggau am Neusiedlersee. Die Pietà ist aus Bronze und wurde 1956 von dem österreichischen Bildhauer Viktor Hammer (1913-1986) geschaffen.
