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Dreifaltigkeitssäule
Die Dreifaltigkeitssäule ist eines der markantesten religiösen Denkmäler des burgenländischen Wallfahrtsortes Loretto. Sie wurde im 18. Jahrhundert errichtet und steht ganz im Zeichen barocker Frömmigkeit und Dankbarkeit. Typisch für Dreifaltigkeitssäulen zeigt auch das Lorettoer Monument die Heilige Dreifaltigkeit – Gottvater, Sohn und Heiliger Geist – oft ergänzt durch Wolken, Engel und eine reich verzierte Säule. Solche Säulen wurden vielerorts als Zeichen des Dankes nach überstandenen Seuchen, insbesondere der Pest, aufgestellt und dienten zugleich als öffentliche Orte des Gebets. Heute fügt sich die Dreifaltigkeitssäule harmonisch in das historische Ortsbild von Loretto ein und bildet gemeinsam mit der nahegelegenen Wallfahrtsbasilika ein spirituelles Zentrum. Sie ist nicht nur ein bedeutendes Zeugnis barocker Kunst im Burgenland, sondern auch ein stiller Erinnerungsort an den tief verwurzelten Glauben und die Geschichte der Region.
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Dreifaltigkeitssäule
Relief mit der Darstellung der Beweinung Christi in ruhiger, geschlossener Komposition. Im Zentrum liegt der entseelte Leib Jesu auf einem Tuch, horizontal ausgestreckt. Der Körper ist hell gefasst, fast marmorartig, und hebt sich deutlich von den wärmeren Braun- und Ockertönen der umstehenden Figuren ab. Fünf Personen umgeben ihn in enger Gruppierung: Maria, leicht nach vorne geneigt, steht nahe der Mitte. Ihr Gesicht ist von stiller Trauer geprägt; die Hände sind behutsam zum Leichnam hin geöffnet. Zur Seite Marias beugen sich männliche Begleitfiguren (traditionell Josef von Arimathäa und Nikodemus), die das Leichentuch halten und den Körper stützen. Eine weitere Figur kniet oder beugt sich tief herab und berührt Jesu Hand – eine besonders intime Geste des Abschieds. Rechts steht ein älterer Mann mit verhülltem Haupt, ernst und gesammelt, dessen Blick auf Christus gerichtet ist. Am Sockel die Signatur "LEOP. KASTNER 1938".
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Elisabethbrunnen
Der Elisabethbrunnen in Loretto ist eines der charakteristischen Kleindenkmäler des Wallfahrtsortes und geht auf eine Quelle zurück, die früher als Augenbrunnen verehrt wurde. Dem Wasser schrieb man heilende Wirkung zu, weshalb der Brunnen lange Zeit ein Ziel gläubiger Besucher war. Heute ist er an die Ortswasserleitung angeschlossen, doch seine historische Bedeutung bleibt erhalten. Der steinerne Aufbau zeigt typische barocke Formen, und oberhalb des Brunnens steht die Statue der Heiligen Elisabeth, die dem Denkmal seinen heutigen Namen verlieh. Als Schutzpatronin der Kranken und Bedürftigen unterstreicht sie die frühere Rolle des Brunnens als Ort der Hoffnung und des Trostes. Der Elisabethbrunnen erinnert somit bis heute an die spirituelle Tradition und Volksfrömmigkeit, die Loretto über Jahrhunderte geprägt haben.
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Hl. Maria
Statue der Maria mit Kind über dem Torbogen im Eingangsbereich zur Basilika in Loretto. Die beiden Figuren tragen Kronen, was auf die Tradition der Regina Caeli (Himmelskönigin) hinweist. Die Gestik der Maria – leicht erhobene rechte Hand – passt zu klassischen Darstellungen der Segnenden Madonna oder der Maestà. Das lange, geschlossene Kleid mit vegetabilen Ornamenten ist typisch für barocke und nachbarocke Steinfiguren in Ostösterreich. Das Jesuskind sitzt seitlich auf dem Arm, ein Stil, der besonders im 17.–19. Jahrhundert im Gebiet der Habsburgermonarchie verbreitet war.
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Pietà
Die Pietà am Anger in Loretto zeigt Maria in langen Gewändern und mit Schleier, wie sie den leblosen Körper Jesu auf ihrem Schoß hält, während hinter ihr ein schlichtes Steinkreuz aufragt. Die aus Stein gearbeitete Figurengruppe steht auf einem reich gegliederten Sockel mit Reliefverzierungen und fügt sich zusammen mit weiteren barocken Säulen des Angers in ein kleines Andachtsensemble ein. Laut Denkmalverzeichnis stammt die Skulptur aus der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts und gehört somit zur barocken Ausstattungsphase des Wallfahrtsortes nach dem Wiederaufbau von Kirche und Kloster. Eine konkrete Stifterperson oder ein genauer Anlass sind nicht überliefert, doch wurde die Pietà als Andachtsbild zur Verehrung der Schmerzensmutter und des leidenden Christus errichtet und prägt seitdem den religiösen Charakter des Ortsangers.
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Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt
3D-Modell der Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt in Mariasdorf. Die Pfarre wurde im Mittelalter gegründet, der Kirchenbau erfolgte in zwei Abschnitten um das Jahr 1400 und im letzten Viertel des 15. Jahrhunderts. 1666 erfolgte eine Barockisierung im Inneren. Das Gotteshaus wurde mehrmals renoviert. Nach einem Brand im Jahr 1849 wurde die Kirche zwischen 1882 und 1899 nach Plänen von Emmerich Steindl regotisiert. Das Südportal hat einen verstäbten Rahmen und eine kielbögige Bekrönung aus dem 15. Jahrhundert. Das spätgotische Trichterportal befindet sich an der Westseite. Oberhalb ein Balkon, Rosettenfenster und eine Marienstatue aus dem 19. Jahrhundert. Die grünlichen und rotbraunen Steine aus Chloritschiefer geben der Kirche ein markantes Aussehen. Sie zählt zu den schönsten Sakralbauwerken des Burgenlandes.
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Lichtsäule
Die gotische, im ganzen Burgenland einzige Säule, stammt aus dem 15. Jahrhundert. Auf einem Würfelsockel sitzt ein sechsseitiger Pfeiler, der in eine spiralenförmige Säule übergeht. Sie trägt auf einer vierseitigen Platte das Lichthäuschen, das in einen gedrehten Kegelstumpf nach oben ausläuft. Die beiden äußeren Seiten des Lichthäuschens zeigen Wappenschilder, die mit Pflugscharen und Hirtenhörnern verziert sind.
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Mariensäule
Marien- oder Pestsäule in Marz. Die Säule stand ursprünglich auf dem alten Hauptplatz und wurde im Zuge der Neugestaltung des Platzes vor der Kirche 1968 auf den Ambrosius Salzer-Platz versetzt. Erbaut wurde sie nach der Pestepidemie im Jahr 1713. Auf dem Vierkantsockel befindet sich eine Reliefdarstellung des Hl. Kajetan. Auf einer Deckplatte - links der Hl. Sebastian und rechts der Hl. Rochus - steht in der Mitte eine hohe korinthische Säule mit der Figur des Eisenstädter Gnadenbildes. An der Hinterseite des Sockels ist die Stiftungsinschrift festgehalten.
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Anna selbdritt
Vor der Pfarrkirche St. Martin in Mattersburg befindet sich der Figurenbildstock mit der Hl. Anna, ihrer Tochter und dem Jesuskind aus dem Ende des 17. Jahrhunderts. Die Darstellung wird in der christlichen Ikonographie als "Anna selbdritt" bezeichnet. Der Ausdruck "selbdritt" ist ein altes Wort und bedeutet soviel wie "als Teil einer Dreiergruppe" oder "zu dritt". Die Darstellung fand ab dem späten Mittelalter besonders in Deutschland und den Niederlanden häufig Verwendung.
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Berger-Kapelle
Gruftkapelle von Johann Nepomuk Berger in Mattersburg. Die Kapelle, mit dem Wappen der Familie Berger über dem Portal, stammt aus dem Jahr 1853 und befindet sich beim neuen Friedhof. Johann Nepomuk Freiherr Berger von der Pleisse (1768–1864) war ein österreichischer Feldzeugmeister und Ritter des Maria-Theresien-Ordens. Im Jahr 1836 heiratete er Gräfin Agnes von Gleispach (1790–1870) und lebte nach seiner Pensionierung zunächst in Wien, ab 1851 dann in Ödenburg.
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Lichtsäule
Gotische Lichtsäule im Stadtpark von Mattersburg. Das Bauwerk stammt aus dem Jahr 1446 und wurde Ende des 19. Jahrhunderts restauriert und teilweise erneuert.
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Marienbildnis
Die Darstellung der Maria mit dem Jesuskind bildet den Abschluss einer Mariensäule (nicht im Modell enthalten) bei der Pfarrkirche St. Martin in Mattersburg. Der Bildstock stammt aus der 2. Hälfte des 17. Jahrhunderts.
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Pestsäule
Pestsäule bei der Kirchenstiege in Mattersburg. Das Denkmal wurde wohl im Zusammenhang mit der Pestepidemie von 1679 errichtet. Auf einem dreistufigen quadratischen Sockel steht eine Säule mit Blattranken. Darüber befindet sich ein Kapitell mit Cherubköpfen. Die Heiligen Sebastian und Rochus sind Rücken an Rücken an den Baumstamm gelehnt.
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Dreifaltigkeitssäule
Dreifaltigkeitssäule am Kirchenhügel der Pfarrkirche St. Magdalena in Mönchhof. Die Dreifaltigkeitsgruppe steht auf einem Vierkantpfeiler mit Schuppenornament und einem Kapitell mit Cherubköpfen. Das Denkmal stammt aus dem Jahr 1714.
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Antal Masch
Büste von Antal Masch vor dem Schloss in Mosonmagyaróvár. Antal Msch (1809-1884) studierte an der medizinischen Fakultät in Prag und anschließend in Wien. 1840 wurde er zum Professor an der Höheren Wirtschaftsschule von Magyaróvár ernannt. Er lehrte Anatomie, Zoologie, Mineralogie und ~Klimatologie. Masch leitete ab 1861 als Direktor die Arbeit des Instituts. 1870 wurde er für seine Arbeit mit dem Orden der Eisernen Krone III und dem Ritterschlag ausgezeichnet. Er starb am 27. August 1884 in Magyaróvár.
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Anton Wittmann von Dengláz
Denkmal für Anton Wittmann von Dengláz in Mosonmagyaróvár. Anton Wittmann von Dengláz (1771-1842) stand im Dienst der landwirtschaftlichen Entwicklung. Er war an der Gründung der landwirtschaftlichen Hochschule in Mosonmagyaróvár beteiligt.
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Erzherzog Friedrich
Erzherzog Friedrich-Denkmal von Iván Paulikovics in Mosonmagyaróvár. Friedrich von Österreich-Teschen (1856-1936) war ein österreichisch-ungarischer Feldmarschall und Heerführer im Ersten Weltkrieg. Seine Eltern waren Karl Ferdinand von Habsburg und Elisabeth Franziska Maria von Österreich. Erzherzog Friedrich verlor duch das Habsburgergesetz 1919 nahezu seinen kompletten Besitz in Österreich. Er verlor somit seinen Wiener Wohnsitz, die Albertina, mit ihrer riesigen grafischen Sammlung an den Staat. Auch in anderen Staaten wurde er enteignet. Nach einem dreijährigen Aufenthalt in der Schweiz und in Bad Reichenhall übersiedelt er 1921 auf seine Herrschaft nach Magyaróvár (heute Mosonmagyaróvár), wo er bis zu seinem Tod lebte. Erzherzog Friedrich galt als schüchterner und naiv-gutmütiger Mensch von schlichtem, aber liebenswürdigen Charakter.
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Frigyes Hajdu
Büste von Frigyes Hajdu in Mosonmagyaróvár. Frigyes Hajdu(1873-1944 war ein ungarischer Schriftsteller, Übersetzer, Literaturkritiker und einer der geistlichen Führer der ungarischen jüdischen Gemeinde in Siebenbürgen.
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István Fekete
Statue von István Fekete (1900-1970) an der Schlossbrücke in Mosonmagyaróvár. Die Skulptur zeigt den Schriftsteller gemeinsam mit seinem Hund und wurde zum 200-jährigen Jubiläum der Hochschule für Wirtschaft und Landwirtschaft errichtet, an der Fekete im Jahr 1924 studierte.
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König Ladislaus I.
Statue von König Ladislaus I. von Ungarn auf einem kleinen Brunnen in Mosonmagyaróvár. Ladislaus I. war ab 1077 König von Ungarn und von 1091 bis zu seinem Tod König von Kroatien und wurde im Jahr 1192 heilig gesprochen. Legenden beschreiben ihn als liebenswürdigen Ritterkönig. Er ist ein Volksheiliger in Ungarn und den Nachbarländern und Patron vieler Kirchen.
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König Stephan
Statue des Königs Stephan vor der Pfarrkirche Hl. Nepomuk in Mosonmagyaróvár. Das Werk wurde im Jahr 2000 geweiht und stammt von Ferenc Lébó. König Stephan von Ungarn, auch bekannt als Stephan I. (ungarisch: Szent István), war der erste König Ungarns und regierte von 1000 bis 1038. Er spielte eine zentrale Rolle bei der Christianisierung des Landes und dem Aufbau eines stabilen, zentralisierten Königreichs. Stephan ließ sich vom Papst krönen und stellte sein Reich unter den Schutz der römischen Kirche, was Ungarn fest in den Kreis der christlichen Staaten Europas integrierte. Er gründete zahlreiche Bistümer und Klöster und sorgte für eine einheitliche Verwaltung. Nach seinem Tod wurde er heiliggesprochen und gilt bis heute als Nationalheiliger und Gründervater Ungarns.
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Kriegerdenkmal
Denkmal für den Ersten Weltkrieg von Ede Kallós in Mosonmagyaróvár. Eine weibliche Figur, Patrona Hungariae, sitzt auf dem Sockel, der Richtung Bratislava ausgerichtet ist, und hält die viertürmige Burg von Bratislava. Auf der Vorderseite des Sockels befindet sich ein Bronzerelief, auf dem die marschierenden Truppen dargestellt sind. Die Seiten des Sockels sind mit Bronzereliefs der Komitate Bratislava und Moson sowie mit Reliefs verschiedener Städte geschmückt.
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Kriegerdenkmal
Kriegerdenkmal für die Opfer des Ersten Weltkriegs in Mosonmagyaróvár. Auf einem Sockel mit den Namen der Gefallenen steht Christus, der einen Soldaten stützt. Am Sockel die Inschrift: "Zum Gedenken an die im Ersten Weltkrieg (1914–1918) Gefallenen, errichtet mit Ehrfurcht von der Gemeinde Moson." Darunter steht ein Zitat von Kisfaludy Károly: "Lieber nicht leben, als in Knechtschaft leben."
